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Blockchain — FAQ

Blockchain ist ein wei­te­rer, unsicht­ba­rer Technologie-Gigant auf dem Weg in die digi­ta­le Zukunft. Weltweit wird an indi­vi­du­el­len Lösungen rund um die Blockchain gear­bei­tet. Das Tempo ist dabei atem­be­rau­bend. Wer nicht auf­passt, dem droht hier schon bald die Digitale Demenz. Die nach­fol­gen­den Zeilen kön­nen hier – recht Kompakt – ein wenig Licht ins Dunkel bringen. 

Die Blockchain-Technologie wur­de erst­mals für Bitcoin, ein pri­va­tes digi­ta­les Geldsystem ent­wi­ckelt. Dabei über­nimmt die Blockchain-Technologie die Funktion eines Registers, in dem Geldtransaktionen sicher gespei­chert wer­den kön­nen. Diese Technologie ist weit über Bitcoin hin­aus einsetzbar.

Die Blockchain-Technologie wird seit­her welt­weit von einer Vielzahl von Personen und Organisationen wei­ter­ent­wi­ckelt und für ande­re Einsatzgebiete erwei­tert. Die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie sind dabei nicht nur auf ein­fa­che Geldüberweisungen zwi­schen Privatpersonen beschränkt. Sie bie­tet viel­mehr die Möglichkeit für eine gro­ße Palette an wirt­schaft­li­chen Dienstleistungen.

Die Entwicklung der Informationstechnologie hat die Finanzbranche seit jeher stark beein­flusst. Parallel zur Leistungssteigerung der Computer hat sich auch sei­ne Einsatzbreite in den Finanzdienstleistungen ent­wi­ckelt und die Effizienz und die Leistungsfähigkeit des Finanzwesens suk­zes­si­ve gestei­gert. Neben dem expo­nen­ti­el­len Wachstum der Rechenleistung hat die Computertechnik eini­ge wei­te­re Basisinnovationen ermög­licht, wel­che das Privatleben und die Wirtschaft stark beeinflussen.

Zu die­sen Basisinnovationen gehö­ren die Erfindung des Internets und des Smartphones, die es ermög­li­chen, von über­all her auf Informationen zuzu­grei­fen und die­se aus­zu­tau­schen. Dazu kom­men Angebote wie die güns­ti­ge und ska­lier­ba­re Verfügbarkeit von Hochleistungsrechnern und Datenspeichern sowie gro­ße Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz, wel­che mit der Leistungssteigerung der Rechner einhergehen. 

Mit die­sen Entwicklungen, die übli­cher­wei­se als digi­ta­le Revolution oder Digitalisierung zusam­men­ge­fasst wer­den, sind grund­le­gend neue Geschäftsmodelle mög­lich geworden.

Im Finanzbereich fasst man die­se Unternehmen unter dem Begriff „Fin-Techs“ zusam­men. Die Fin-Techs haben seit Ende der Neunziger Jahre immer wei­te­re Prozesse der Finanzbranche adap­tiert oder unter­stützt: Während der Fokus am Anfang mehr auf Zahlungsdienstleistungen (z.B. Paypal) lag, sind spä­ter die Kreditversorgung von Privatpersonen und Kleinunternehmen und die Finanzierung von Start-ups und Unternehmen dazu­ge­kom­men (Crowd-Lending, Crowd-Investing).

Diese Typen von Fin-Techs ver­wen­den jedoch meis­tens noch die klas­si­sche Finanzmarktinfrastruktur (Bankkonti, Zahlungsinfrastruktur etc.). Die Entwicklung vom Kryptogeld hin­ge­gen führt vom klas­si­schen Transaktionssystem weg. Kryptogeld (wie z.B. Bitcoin) ist ein digi­ta­les Zahlungsmittel, das mit den Prinzipien der Kryptographie erstellt wird. Das Konzept und die Umsetzung von Bitcoin im Jahr 2008 hat eine Entwicklung in Gang gesetzt, deren Auswirkungen heu­te kaum voll­stän­dig abschätz­bar sind.

Der Erfinder von Bitcoin woll­te ein Geld- und Zahlungssystem schaf­fen, das kom­plett ohne staat­li­che Währungen, Zentralbanken und staat­lich kon­trol­lier­te Banken aus­kommt. Dabei hat­te er meh­re­re Probleme zu lösen. Einerseits muss­te die Geldwertstabilität gewähr­leis­tet wer­den. Er lös­te dies durch die Festlegung der Maximalgrenze der geschaf­fe­nen Geldmenge und kla­re Regeln, wie neu­es Geld geschöpft wird. Ein wei­te­rer Themenkomplex war die siche­re Zuordnung des Geldes zu einer Person, die siche­re Übertragung von Geld im Rahmen eines Zahlungsvorgangs sowie – damit ver­bun­den – die Vermeidung der Kopie des Geldes (dou­ble spen­ding problem).

Dafür hat er die soge­nann­te Blockchain geschaf­fen, ein Transaktionsprotokoll, das mit Hilfe von Verschlüsselungstechnik (Kryptographie) ohne zen­tra­len Zwischenhändler (Zentralbank oder Bank) eine gleich­wer­ti­ge oder bes­se­re Sicherheit gewähr­leis­ten soll. Dabei ist wesent­lich, dass die Integrität des Transaktionsprotokolls rein durch Technologie gewähr­leis­tet wird, wäh­rend im Bankensystem ein Zwischenhändler (Finanzintermediär) für die­se Integrität sor­gen muss. Die Protokollierung, Verschlüsselung und Speicherung der Transaktionen fin­den nur über das Internet statt.

Im Gegensatz zum heu­ti­gen Zahlungssystem, in dem jeder Teilnehmer (z.B. eine Bank) ein eige­nes Hauptbuch führt und dies zu einem defi­nier­ten Zeitpunkt mit sei­nen Schnittstellen (z.B. Korrespondenzbanken) abglei­chen muss, hat die Blockchain nur ein ein­zi­ges Hauptbuch, das aber auf allen teil­neh­men­den Rechnern als Kopie dezen­tral gespei­chert ist. Man spricht des­halb auch von der Technologie der dezen­tra­len Hauptbücher („Decentralized Ledger Technology“ bzw. „Distributed Ledger Technology“ oder kurz „DLT“).

Bitcoin hat sich seit dem Start im Jahr 2008 stark ver­brei­tet und ent­wi­ckelt. Aufgrund der hohen Wertsteigerung in den letz­ten Jahren wird es von spe­zia­li­sier­ten Anlegern immer mehr als Anlageobjekt (Krypto-Asset) ver­wen­det. Aufgrund der Tatsache, dass bei Bitcoin der Inhaber des Geldes nicht bekannt ist, steht Bitcoin auch immer wie­der in der Kritik, für kri­mi­nel­le Zwecke ver­wen­det zu wer­den (z.B. Geldwäsche, Lösegeldforderungen).

Die ers­te Generation der Blockchain, die für Bitcoin ent­wi­ckelt wur­de, weist dar­über hin­aus eini­ge Problemstellungen auf, die den Einsatz für die brei­te Wirtschaft erschwe­ren, wie z.B. den hohen Energieverbrauch oder eine rela­tiv gerin­ge Transaktionskapazität. Diese Probleme sind teil­wei­se von den neue­ren Generationen von Blockchain-Systemen heu­te bereits intel­li­gent gelöst. Angesichts der welt­weit für die Weiterentwicklung der Blockchain ein­ge­setz­ten Innovationskraft ist davon aus­zu­ge­hen, dass die zukünf­ti­gen Generationen der Blockchain die noch offe­nen Probleme zeit­nah lösen werden.

Bei der Blockchain geht es um eine neue Software-Technologie auf der Basis mathe­ma­ti­scher Modelle, um Transaktionen effi­zi­ent abzu­wi­ckeln. Tauschgeschäfte bil­den seit jeher die Grundlage der Wirtschaft – die ein­fachs­te Form ist der pri­vat­wirt­schaft­li­che Tausch eines Gutes gegen Geld durch per­sön­li­chen Kontakt und Vertrag. Um Güter über die Distanz zwi­schen zwei Parteien, die sich nicht direkt ken­nen, tau­schen zu kön­nen, hat man spe­zia­li­sier­te Handelssysteme auf­ge­baut. Beispiele dafür sind Zahlungsverkehrssysteme und Wertpapierhandelssysteme.

Bei die­sen klas­si­schen Handelssystemen wird die Verbindung zwi­schen Käufer und Verkäufer über einen oder meh­re­re Intermediäre her­ge­stellt und die Transaktion rechts­si­cher abge­wi­ckelt. Dafür braucht es aber ein hohes Maß an Standardisierung und hohe Anforderungen an die Qualität der Intermediäre. Zur Qualitätssicherung und zur Schaffung von Vertrauen sind die­se staat­lich beauf­sich­tigt. Jeder Intermediär führt für sich ein Hauptbuch, um die Transaktionen sicher zu ver­bu­chen und die Zuordnung zu den Kunden zu gewährleisten.

Die Abstimmung die­ser ver­schie­de­nen Hauptbücher, die inter­nen Prozesse und die staat­li­che Aufsicht sind auf­wen­dig, wes­halb sich die­se Handelssysteme nur für bestimm­te Vermögenswerte lohnen.

Die Blockchain hin­ge­gen bie­tet ein Transaktionssystem, das ohne die Qualitätssicherung von Intermediären (Zwischenhändler) und ohne staat­li­che Aufsicht aus­kommt. Die Qualität wird über eine Kombination von Verschlüsselungstechnologien, den Möglichkeiten des Internets und software-basierten Regeln zur Missbrauchsvermeidung gesi­chert. Technologie und kla­re Regeln schaf­fen in einer Blockchain also das nöti­ge Vertrauen, um siche­re Transaktionen auszuführen.

Die heu­te erkenn­ba­ren Generationen von Blockchain basie­ren mehr­heit­lich auf dem Prinzip des dezen­tra­len Hauptbuchs (DLT), bei dem alle Teilnehmer des Transaktionssystems eine Kopie des­sel­ben Hauptbuchs, in dem alle Transaktionen abge­bil­det sind, spei­chern und zur Qualitätssicherung ver­wen­den. Dies muss jedoch nicht für alle zukünf­ti­gen Generationen ent­schei­dend sein. Allen gemein­sam wird die Abwesenheit eines zen­tra­len Intermediärs zur Qualitätssicherung des Hauptbuchs sein. In einem Blockchain-System fehlt also der klas­si­sche Aufsichtsansatz (z.B. Finanzmarktaufsicht).

Dieses Hauptmerkmal stellt Blockchain-Systeme als Basis-Technologie in die Nähe der Internet-Protokolle (z.B. TCP/IP), wel­che die Grundlage des heu­ti­gen Internets und eben­falls die Grundlage für Geschäftsmodelle dar­stel­len, aber selbst von kei­nem Intermediär direkt betrie­ben werden.

Da der klas­si­sche Ansatz für ein Handelssystem auf­wen­dig und teu­er ist, wer­den heu­te nur ein­ge­schränk­te Vermögenswerte auf die­sen Systemen gehan­delt. Mit der Blockchain-Technologie wer­den die Zugangskosten stark absin­ken. Es ist des­halb davon aus­zu­ge­hen, dass ein viel brei­te­res Spektrum an Vermögenswerten auf einer sol­chen Infrastruktur gehan­delt wird und als Basis für Wirtschaftsprozesse und damit ver­bun­de­ne Dienstleistungen ver­wen­det wer­den kann.

Die Blockchain über­nimmt dann zusam­men mit den Benutzerschnittstellen (z.B. Wallet-App auf einem Smartphone) die Funktion eines Zahlungssystems. Diese Information nennt man auf bestimm­ten Systemen „Token“, in Anlehnung an den eng­li­schen Begriff für eine pri­va­te Prägemünze oder „Wertmarke“. Es gibt Blockchain-Systeme wie z.B. Bitcoin, in denen die­se Information tech­nisch nicht als Token aus­ge­stal­tet ist, doch der Begriff ver­sinn­bild­licht die Eigenständigkeit und Übertragbarkeit die­ser Information.

Die Technologie der Blockchain-Systeme stellt dabei sicher, dass die­se Information ein­deu­tig ist. Es ist tech­nisch des­halb nicht mög­lich, Kopien zu erstel­len. Dadurch erfüllt die Blockchain Technologie die idea­len Voraussetzungen für die Digitalisierung von Geld, Vermögenswerten und Geistigem Eigentum.

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